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Versehentlich alkoholfreies Bier bestellt: Musikant liegt nach Blasmusikfest im Koma

Zams – Zu einem tragischen Zwischenfall ist es vergangenes Wochenende auf einem Blasmusikfest im Tiroler Oberland gekommen. Ein Musikant der örtlichen Blasmusikkappelle ist an der Bar ohne Vorwarnung umgekippt. Er liegt seitdem im Koma. Augenzeugen zufolge soll er sich kurz zuvor ein alkoholfreies Bier bestellt haben. Die Ärzte sind ratlos.

„Er hätte es wissen müssen. Ein durchschnittler homo music cappellensis ist einfach nicht für alkoholfreie Getränke gebaut“, erzählt der behandelnde Arzt des Musikanten. Der Mediziner erklärt das Phänomen des sogenannten „Clausthaler-Syndroms“ folgendermaßen: “ Wenn die Leber eines Musikanten keinen Alkohol mehr zugeführt bekommt, denkt das Gehirn der Musikant sei tot und schaltet automatisch in den Standby-Modus.“

Große Trauer

Seine Freunde sind schockiert von dem tragischen Vorfall. „Markus war noch so jung und hatte noch so viel vor. Er wollte die ganze weite Welt bereisen. Zum Beispiel wollte er nächste Woche bei einem Frühschoppen in Osttirol spielen“, erzählt eine Freundin des Opfers. Unterdessen hat die ganze Musikkappelle aus Mitgefühl erklärt, ein Monat lang kein Bier mehr zu trinken, sondern nur noch Schwechater.

Kein Einzelfall

Solche bedauerlichen Zwischenfälle sind in Tirol leider nichts Neues. Vergangene Woche erst ist etwa ein Mitglied einer Schützenkompanie auf offener Landstraße ohne Fremdeinwirkung gegen einen Baum gefahren. Er soll den von Ärzten für Schützen empfohlenen Richtwert von 1,2 Promille fahrlässig unterschritten haben.

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