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Studie: Menschenvideos kommen bei Katzen gar nicht gut an

Zu einem überraschenden Ergebnis ist nun eine neue Studie der Universität Wien über das Surfverhalten und die Internetnutzung von Haustieren gekommen. In einer mehrmonatigen Versuchsreihe wurde untersucht, wie Hunde, Katzen, Meerschweinchen und andere gängige Haustiere auf bei Menschen beliebte Websites und Inhalte reagieren. Dabei fanden die Forscher heraus, dass entgegen aller Erwartungen Menschenvideos bei Katzen gar nicht gut ankommen.

So wurde getestet

Den Katzen wurden von den Forschern der Universität Wien Videos von süßen Babys, von tollpatschigen Menschen sowie von torkelnden Volltrunkenen vorgespielt. Dabei wurden die Reaktionen der Katzen aufgezeichnet. Das Ergebnis ist ernüchternd.

Lediglich bei 10 % der Katzen konnte eine positive Reaktion wie ein zögerliches Miauen festgestellt werden. 30 % zeigten gar keine Reaktion, 25 % der Katzen begannen unvermittelt zu fauchen und 20 % der Katzen mussten sich gar spontan übergeben. 15 % der Katzen wurden hingegen sogar plötzlich depressiv und stürzten sich aus dem geöffneten Fenster.

Ergebnis wirft Fragen auf

Die Ergebnisse der Studie werfen nun einige Fragen auf. Vor allem die Tatsache, dass bei der hochentwickelten Spezies Mensch die entsprechende Gegenstudie mit Katzenvideos Zustimmungswerte von über 90% erzielt hatte, verwirrt die Experten.

„Bis jetzt sind wir immer davon ausgegangen, der Mensch ist geistig allen anderen Spezies hochüberlegen. Unsere Testergebnisse belegen nun jedoch eindeutig das Gegenteil. Die Tatsache, dass Menschen belanglosen Videos von Katzen derart hohe Bedeutung beimessen, während vergleichbare Videos von Menschen bei Katzen eher krankheitsähnliche Symptome hervorrufen, zeigt, dass die Spezies der Katze sowohl intellektuell als auch in Bezug auf deren Sozialkompetenz den Menschen weit überlegen ist“, erzählt uns DDr. Huber von der Universität Wien.

Auch andere Ergebnisse der Studie überraschen die Forscher

Dies ist allerdings nicht das einzige unerwartete Erkenntnis der Studie. So wurde ebenso das Reaktionsverhalten von Haustieren auf Essensfotos auf Facebook getestet. Kein einziger der Probanden drückte bei den Fotos auf „Gefällt mir“. Hingegen begannen knapp 80% der Tiere unvermittelt auf den Computerbildschirm zu koten oder zu urinieren. Auch das sei Forschern zufolge eine weitaus entwickeltere Reaktion, als das bei Menschen übliche „Liken“ oder „Teilen“.

Die einzige Erklärung dieser überraschenden Ergebnisse ist den Forschern zufolge, dass durch die Erfindung des Internets offensichtlich Millionen Jahre Evolution der Spezies Mensch innerhalb von kurzer Zeit wieder vollständig umgekehrt wurden. Näheres könne man allerdings erst sagen, wenn die Ergebnisse einer neuen Studie über das Reaktionsverhalten von Amöben auf Änderungen der Facebook-AGBs vorliegen.

Wir informieren euch jedenfalls als Erstes – jetzt auch via Facebook oder Twitter!

Bild: Marina del Castell/redsoul300/Montage

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