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Attraktiverer Wirtschaftsstandort: ÖVP will Wiedereinführung der Sklaverei „offen diskutieren“

Mit einem ungewöhnlichen Vorschlag hat die ÖVP nun für Aufsehen gesorgt. Im Kampf gegen sinkendes Wirtschaftswachstum überlegt die Partei nun radikale Maßnahmen, um Österreich wieder zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort zu machen. Wie in einer Presseaussendung bekannt gegeben wurde, will die ÖVP unter anderem die Wiedereinführung der Sklaverei in Österreich „offen diskutieren“. Nur so könne Österreich langfristig wettbewerbsfähig bleiben.

„Studien haben gezeigt, dass die Zahlung von Gehältern für Firmen der Hauptgrund sei, keine zusätzlichen Mitarbeiter einzustellen. Beseitigt man diesen Störfaktor, kann nicht nur die Arbeitslosigkeit in Österreich drastisch reduziert werden, sondern auch die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Österreich langfristig gesichert werden.“, so Wirtschaftskammerpräsident Leitl in einer ersten Stellungnahme.

Und auch ÖVP-Chef Mitterlehner fordert gegenüber dem Habicht dringend Reformen: „Der Wirtschaftsstandort Österreich ist abgesandelt. Die Last, Gehälter zu zahlen, treibt viele Unternehmen in den Ruin. Um in Standortkonkurrenz zu China, Indien oder Bangladesch zu treten, müssen dringend Anreize für Firmen geschaffen werden. Unbezahlte Praktikanten reichen da auf Dauer einfach nicht“.

Dass durch das Wegfallen der Gehälter viele Personen die Lebensgrundlage verlieren werden, glaubt Christoph Leitl nicht. „Erben bleibt ja nach wie vor erlaubt“, so der ÖVP-Wirtschaftsexperte. Außerdem würden vom entstehenden Wirtschaftswachstum nicht nur Firmen profitieren. Denn „Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s uns allen gut“, gibt Leitl zu bedenken.

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Neben Löhnen der Hauptgrund für schlechte Wirtschaftsdaten: Steuern. Die ÖVP überlegt deshalb auch das Einheben von Steuern zu stoppen und die Republik durch Werbefinanzierung zu erhalten.

Damit Arbeitnehmer trotz wegfallender Löhne nach wie vor ein Dach über dem Kopf haben, überlegt die ÖVP aber bereits eine Erhöhung der Arbeitszeit auf 168 Wochenstunden. Dadurch würde eine Wohnung für die meisten Leute überflüssig werden. Durch die Zusammenlegung von Wohn- und Arbeitsort könne außerdem viel Raum für neue Gewerbegebiete und Industriezonen geschaffen werden.

Wir sind jedenfalls gespannt, ob die Maßnahmen greifen!

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Beitragsbild: Außenministerium/Montage 

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