Auch die ÖVP zeigte sich solidarisch mit der Stadlshow. Das Ende der parteiinternen Lieblingssendung führte zu sichtlich gedrückter Stimmung.

Je suis Stadlshow: Millionen Menschen nehmen Anteil an Ende der Kultsendung

Es war eine der traurigsten Nachrichten des noch jungen Jahres: Die überaus erfolgreiche Fernsehsendung “Stadlshow” wurde Anfang der Woche völlig überraschend nach nur 2 Ausgaben eingestellt.  Trotz großen Erfolgs endet damit eine überaus erfolgreiche Ära des hochwertigen Musikfernsehens.

Hunderte Volksmusikanten sowie die beiden Moderatoren stehen somit von einer Sekunde auf die andere auf der Straße. “Ich weiß nicht, was ich tun soll. Als ich im Sommer erfahren habe, dass ich die Stadlshow moderieren darf, habe ich sofort meinen Job im Callcenter gekündigt. Nun hab ich nichts mehr. Der 8,50 Euro Mindestlohn, den mir das ZDF bezahlt hat, reicht gerade noch für das Essen der nächsten Tage. Dann muss ich wohl bei RTL anheuern”, erzählt eine völlig am Boden zerstörte Francine J.

Aber das Schicksal der jungen J. ist nicht die einzige Tragödie nach dem Ende der Sendung. Neben den Moderatoren stehen demnach auch Hunderte Senioren vor den Trümmern ihrer Existenz. Sie waren Teil eines Pools von Pensionisten, die das ZDF bezahlt hat, um in den ersten Reihen der Show mitzuschunkeln und gute Laune zu verbreiten.

“Für 3 Euro die Stunde mussten wir ständig grinsen, bei jedem noch so schlechten Playback von Hansi Hinterseer begeistert mitsingen und immer im falschen Takt euphorisch klatschen. Es war furchtbar. Aber wir hatten keine andere Wahl. Sie haben uns direkt im Altersheim abgeholt und uns mit Gratis-Heizdecken gelockt. Immerhin konnten wir uns so neben dem Pfandflaschensammeln eine Kleinigkeit dazu verdienen”, so ein sichtlich gezeichneter 83-jähriger Herr, der allerdings aus Scham anonym bleiben wollte.

ÖVP
Auch die ÖVP zeigte sich solidarisch mit der Stadlshow. Das Ende der parteiinternen Lieblingssendung führte zu sichtlich gedrückter Stimmung.

Die Nachricht vom Ende der Stadlshow war auch ein Schlag ins Gesicht für alle Fans der Sendung. Wir haben die beiden getroffen. “Die Stadlshow war das Highlight unserer Woche. Zu sehen, wie Semino Rossi oder Andreas Gabalier sich mit übertriebenem Grinsen und furchtbaren Texten auf der Bühne zum Affen machen müssen, um über die Runden zu kommen, hat uns gezeigt, dass unser Leben als Harz IV Empfänger doch nicht so schlimm ist. Anderen geht es offenbar noch viel schlechter.”

Das Ende der Sendung, das nun Tausende Menschen ihres wichtigsten Lebensinhaltes beraubt, hat nun Millionen Menschen dazu bewogen, ihre Solidarität zu zeigen. Unter dem Motto “Je suis Stadlshow” änderten unzählige Facebook-User ihre Profilbilder in ein Foto vom Moderator der Sendung, Alexander Mazza.

Kundgebung
Millionen Menschen gingen in Berlin für die Stadlshow auf die Straße.

Aber auch außerhalb des Internets nahmen die Bürger Anteil am Ende der Kultsendung. Bei einer Solidaritätskundgebung in Berlin am Sonntagvormittag gingen Millionen Menschen auf die Straße. Anwesend waren unter anderem auch Angela Merkel und der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann. Das Motto “Je suis Stadlshow” war überall zu sehen, auf Plakaten, Transparenten und dem T-Shirt der deutschen Bundeskanzlerin.

Und auch die heimische Zivilgesellschaft zeigte sich bestürzt über die Ereignisse. Die Caritas reagierte sofort und richtete ein Spendenkonto für die Opfer und Geschädigten ein. Und bei einer Notrufhotline des Innenministeriums sind ab sofort 5 Psychologen rund um die Uhr verfügbar, um traumatisierte Fans und Volksmusikanten zu betreuen. Und auch der Habicht nimmt natürlich Anteil an der unglaublichen Tragödie. Je suis Stadlshow.

 

Und wenn ihr auch über andere Geschehnisse immer humoristisch am Laufenden gehalten werden wollt, dann besucht doch die Facebookseite des Habicht. Sie freut sich auf einen Like. Garantiert objektiv.kritisch.unabhängig.

Bild 1/Beitragsbild: ÖVP,ORF/ Milenko Badzic, Montage; Bild 2: https://flic.kr/p/pWQ3pj

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