ÖVP-MinisterInnen auf Besuch in Salzburg

Präsident von Gottes Gnaden: Marienerscheinung Grund für Khol-Kandidatur

Eigentlich gilt er als Notlösung, nachdem Erwin Pröll überraschend bekanntgegeben hat, nicht für das Amt des Bundespräsidenten zur Verfügung zu stehen. Wie “der Habicht” nun exklusiv aus gut informierten Kreisen erfahren hat, ist die Kandidatur von Andreas Khol bei der Bundespräsidentenwahl allerdings alles andere als der Plan B. Vielmehr sei Andreas Khol von vornherein Plan A gewesen, und zwar nicht nur für die konservativen Teile der ÖVP (auch ÖVP genannt), sondern für Gott persönlich.

Wie die ÖVP bestätigte, ist nämlich am Donnerstag den 7. Jänner gegen 17:53 allen führenden ÖVP-Politikern fast zeitgleich die Heilige Jungfrau Maria erschienen und hat Gottes Botschaft überbracht. In einem etwa 3-minütigen Statement habe die Mutter Jesu Gottes Wille überbracht, demzufolge Andreas Khol der auserwählte Kandidat der ÖVP sei. Die folgenschwere Marienerscheinung geschah internen Quellen zufolge während eines synchronen Nickerchens der Parteispitzen auf der richtungsweisenden Sitzung Donnerstagabend.

“Als ich gerade von der Weltherrschaft und einem geilen Gucci-Anzug träumte, hatte ich plötzlich die Holy Mary vor der Nase”, so ein führender ÖVP-Politiker, der allerdings anonym bleiben will, da er befürchtet, dass unter der Geschichte sein guter Ruf als Außenminister leiden würde. “Sie sagte mir, der Herr fordere, dass Dr. Andreas Khol als Bundespräsident kandidieren solle, nur so könne sein Werk vollendet werden.”

Doch zunächst blieb die Botschaft ungehört. “Als die Alte zu mir sagte, das sei Gottes Wille, habe ich zuerst entgegnet, dass mir Erwin Pröll das auch persönlich hätte sagen können, oder zumindest eine Message in unsere WhatsApp Gruppe hätte posten können. Erst dann habe ich realisiert, von welchem Gott sie wirklich redet.”

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Er gilt zwar als der Charismatischere der beiden Brüder, kommt für eine ÖVP-Kandidatur wegen seiner Farbe allerdings nicht in Frage: Andreas Khols Bruder “Grün Khol “

Diese Nachricht haben internen Berichten zufolge alle Spitzenfunktionäre der ÖVP in gleichem oder ähnlichem Wortlaut erhalten. Lediglich Hans Jörg Schelling wurde in seinem Nachmittagsschläfchen nicht von der Mutter Gottes gestört. “Ich habe Marienerscheinungen schon vor Jahren aus Kostengründen aus meinen Träumen wegrationalisiert”, so der Finanzminister auf Nachfrage.

Der restlichen Führungsriege der Partei überbrachte die Jungfrau Maria jedoch Gottes Plan. Daraufhin wurde beschlossen, Erwin Pröll gemäß der göttlichen Fügung auch weiterhin Kreisverkehre im Weinviertel eröffnen zu lassen und stattdessen Andreas Khol ins Rennen um die Hofburg zu schicken.

Gott persönlich wollte diese Geschehnisse auf Nachfrage des Habicht nicht kommentieren. Offensichtlich soll der Anschein von Andreas Khol als Notlösung gewahrt werden, um ihn nicht dem medialen Druck einer göttlichen Fügung auszusetzen. Nach den Enthüllungen des Habicht ist dieser Plan nun allerdings Geschichte.

 

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Beitragsbild: ÖVP Salzburg auf Flickr/Montage

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