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Schwere Menschenrechtsverletzung: Amnesty fordert Verbot von Helene Fischer-Shows

Eine schwere Verletzung grundlegender Menschenrechte –  so lautet das vernichtende Urteil von Amnesty International über Fernsehshows mit der deutschen Schlagersängerin Helene Fischer. Damit reagiert Amnesty auf tausende Beschwerden, welche nach der Ausstrahlung der Helene Fischer-Weihnachtsshow auf ORF 2 bei Amnesty Österreich eingegangen waren. Amnesty argumentiert dabei mit dem hohen Gesundheitsrisiko, das von Helene Fischer-Shows ausgeht.

Bereits nach der Sendung “Helene Fischer: Weihnachten”, am 03. Dezember ebenfalls ausgestrahlt auf ORF 2, hatten sich unzählige Zuseher über Übelkeit, anhaltenden Tinnitus und akuten Verfolgungswahn beschwert. Damals hatte Amnesty diese Symptome allerdings noch mit dem schlechten Allgemeinzustand des Publikums in Verbindung gebracht. Das Durchschnittsalter aller Zuseher lag bei dieser Show nämlich bei 94,7 Jahren.

Nachdem nach der Helene Fischer-Weihnachtsshow vom 25.12. allerdings wieder ähnliche Symptome bei einem Großteil der Zuseher aufgetreten sind, hat Amnesty International die Show nun durchleuchtet. In einem über 100-seitigen Prüfbericht hat die Menschenrechtsorganisation die Auswirkungen von durchschnittlichem Konsum von Helene Fischer-Shows auf die menschliche Psyche dargelegt. Dabei kommt sie zu einem niederschmetternden Urteil.

HeleneFischer_Press4_credit Sandra Ludewig
Nicht nur Amnesty International warnt vor den Folgen von übermäßigem Helene Fischer Konsum. Auch die EU-Kommission denkt bereits laut über verpflichtende Warnhinweise auf DVD-Packungen der Helene Fischer-Show nach.

“Schon der Konsum von 2 Stunden Helene Fischer pro Monat erhöht die Gefahr einer späteren schwerwiegenden psychischen Krankheit um circa 30%”, so ein Vertreter von Amnesty. Besonders verhängnisvoll an Helene Fischer-Shows sei demnach die Illusion, dass es sich dabei um ernsthaftes Musikfernsehen mit künstlerischem Mehrwert handle. Erkennt der Zuseher erst einmal, dass die Helene Fischer-Show nur eine weibliche Version des Musikantenstadls, des “Sommer/Winter/Frühlings/Herbs-Festes der 1000 Lichter/Herzen/Gefühle/Brechreize” oder der “Mini-Playback Show” ist, sei es oftmals schon zu spät.

Die plötzliche Erkenntnis, soeben mehrere Stunden wertvoller Freizeit für eine farblose Gastgeberin mit zwielichten Gästen und maximal durchschnittlichen gesanglichen Darbietungen geopfert zu haben, würden viele Zuseher jahrelang nicht verarbeiten. Ein ähnliches Trauma würde demnach nur dadurch verursacht, in Erwartung einer kompetenten Fußballanalyse plötzlich Herbert Prohaska und Rainer Pariasek am Bildschirm zu sehen, so Amnesty.

In einem ersten Schritt hat Amnesty International nun erreicht, dass der ORF bis auf Weiteres auf die Ausstrahlung von Helene Fischer-Shows verzichtet. Stattdessen werden nun Ausgaben der “Stadlshow”, Wiederholungen von “Mein cooler Onkel Charlie” sowie ein neues Showformat mit Andreas Gabalier gezeigt.

Bei “der großen Andreas Gabalier Toleranzshow” jeden Samstagabend  werden unter der Moderation von Gabalier Flüchtlinge in Lederhosen deutsche Volkslieder singen, um auf die Diskriminierung von weißen männlichen Heterosexuellen in der Showindustrie aufmerksam zu machen. Ob damit die Anzahl traumatisierter ORF-Zuseher reduziert werden kann, bleibt abzuwarten.

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Beitragsbild: Montage, www.helene-fischer.de
Bild 2: www.helene-fischer.de

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