gas-station-727162_1280

Dank Flüchtlingswelle: Benzinpreis auf Rekordtief

Aktuell ist Treibstoff in Österreich so billig wie schon lange nicht mehr. An manchen Tankstellen kosteten Benzin und Diesel in den vergangenen Tagen schon weniger als 1 Euro. So günstig war Treibstoff seit 2009 nicht mehr.

Bisher wurde diese Entwicklung vor allem mit der schlechten Wirtschaftslage und der hohen Rohölförderung der OPEC Staaten begründet worden. Eine neue Studie im Auftrag des Wirtschaftsministeriums kommt jedoch zu einem anderen und durchaus überraschenden Schluss. Denn dieser Studie zufolge ist der Preisverfall beim Treibstoff vor allem mit dem hohen Flüchtlingsstrom zu erklären.

Seit sich Ende August die Zahl der ankommenden Flüchtlinge multipliziert hatte, sei der Studie zufolge der Benzinpreis in Österreich um über 20% gefallen. Ein Zusammenhang zwischen Anzahl der Flüchtlinge in Österreich und Benzinpreis steht für die Autoren der Studie somit außer Frage. Eine genaue Erklärung, warum mehr Flüchtlinge zu billigeren Treibstoffpreisen führen, haben jedoch auch sie nicht.

„Im arabischen Raum kostet ein Liter Benzin teilweise weniger als 10 Cent. Je mehr Personen mit arabischem Migrationshintergrund sich bei uns ansiedeln, umso mehr passt sich unser Spritpreis an deren Preisvorstellungen an“, das ist die einzige rationale Erklärungsmöglichkeit, so die Autoren der Studie. Flüchtlinge würden demnach mit ihren Werten unsere Gesellschaft unterwandern. Und dazu gehört eben auch ein günstiger Spritpreis.

gas-station-727162_1280
Ohne den Grenzzaun in Spielfeld könnte ein Liter Benzin heute schon weniger als 80 Cent kosten.

Dies wird nicht überall positiv aufgenommen. Die FPÖ kritisiert die mangelnde Integrationsbereitschaft der Flüchtlinge. „Unsere Österreicher haben ein Recht auf teuren Treibstoff, das müssen auch die Asyltouristen akzeptieren“, so Strache. „Denn teurer Sprit ist eine der 3 Säulen des christlichen Abendlandes, neben Freibier und dem Erschrecken kleiner Kinder bei Krampusumzügen“.

Aber nicht alle stehen dem günstigen Spritpreis so negativ gegenüber wie die FPÖ. Die ÖVP kündigte etwa schon, ihre stramme Haltung in der Asylpolitik zu überdenken um den Benzin noch günstiger zu machen. Billiger Sprit ist schließlich gut für die Wirtschaft, und „geht’s der Wirtschaft gut, geht’s unserer Parteispendenkasse gut“, so Parteichef Reinhold Mitterlehner in einer Presseaussendung.

Angedacht wird eine sofortige Grenzöffnung und die direkte Aufnahme von Flüchtlingen aus der Türkei. Wenn durch weniger als 100.000 Flüchtlinge der Spritpreis schon um mehr als 20 Cent sinkt, würde Treibstoff durch 500.000 neue Flüchtlinge etwa 1 Euro günstiger werden, so die Überlegungen. Dadurch könne der Benzinpreis nach Berechnungen des ÖAMTC auf unter 30 Cent gedrückt werden.

Dadurch könnte sich jeder Autofahrer pro Jahr bis zu 1000 Euro an Treibstoffkosten ersparen. Da sich durch das günstige Benzin allerdings auch das Anzünden von Flüchtlingsheimen massiv verbilligen würde, sei laut ÖAMTC aber schon bald wieder mit steigenden Spritpreisen zu rechnen.  Wir halten Sie jedenfalls am laufenden.

 

Bild: pixabay.com

Folge uns!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *